Pressemitteilung

10.09.2009: Tiefensee erinnert an die Öffnung der Grenzen in Ungarn 1989

Pressemitteilung Nr. 270/2009

Heute vor 20 Jahren, am 10. September 1989 um Mitternacht, öffnete die sozialistische Republik Ungarn die Grenzen für die DDR-Bürger. In den folgenden Tagen passierten Zehntausende Ostdeutsche die Grenze Richtung Westen. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Fall der Mauer. Anlässlich des Jahrestages erklärt der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesminister Wolfgang Tiefensee:

"Dieser Tage erinnern viele Daten an den mühsamen Weg zur Freiheit der Ostdeutschen. Das Jahr 2009 ruft uns die Bilder der Öffnung der Grenzen, von den Leipziger Montagsdemonstrationen und vom Fall der Berliner Mauer ins Gedächtnis. Ohne den Mut unserer ungarischen Freunde wäre vieles nicht möglich geworden. Dem gilt auch heute noch unser Dank. Das ist unsere gemeinsame Geschichte. Wir haben die Chance, die ostdeutsche Geschichte als Teil der deutschen und der europäischen Geschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu begreifen, ihre Wirkung auf unsere Gegenwart zu verstehen und diese Erkenntnisse für die Gestaltung der Zukunft zu nutzen. Die Erfahrungen des Herbstes 1989 haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, über Deutschland hinaus europäisch zu denken und zu handeln."

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