Der Schrecken von Tian'anmen

12.06.2009: Der 4. Juni macht die Menschen fassungslos. Das kommunistische Regime in Peking richtet Panzer gegen die eigene Bevölkerung. Während die Welt entsetzt protestiert, gratuliert die DDR-Führung im "Neuen Deutschland" zur Niederschlagung der Konterrevolution. Im Juni dreht sich auf diesen Seiten deshalb alles um die Ereignisse in China und die Wahrnehmung in DDR.

Unser Thema im Juni lautet:

In Peking richtet das chinesische Militär am 4. Juni ein Blutbad unter Studenten an, die seit Wochen auf dem Platz des Himmlischen Friedens für mehr Demokratie demonstrieren. Die Angaben über die Zahl der Toten schwanken zwischen 2.500 und 7.000 Menschen. Dem Massaker schließt sich eine umfassende Verfolgungswelle an. In einer Stellungnahme bewertet die DDR-Volkskammer die Ereignisse in Peking als "Niederschlagung einer Konterrevolution" und zeigt Verständnis für den Einsatz des Militärs. In Peking werden Proteste für mehr Demokratie mit brutaler Härte niedergeknüppelt. Während die meisten anderen Staaten schockiert reagieren, solidarisiert sich die Regierung der DDR mit den Machthabern in China. Wie erfahren die Menschen in der DDR davon? Gibt es Proteste? Haben sie Angst?

Die Texte der Reporterinnen und Reporter erscheinen hier im Laufe des Monats.

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