1989-2009 | Gesegnete Unruhe

14.04.2009: Kampagne der EKM zum 20-jährigen Jubiläum der friedlichen Revolution

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) startet regelmäßig Kampagnen, mit denen sie über den eigenen Tellerrand hinaus alle Menschen in Mitteldeutschland ansprechen möchte. Die diesjährige Kampagne "1989-2009 I Gesegnete Unruhe", welche Ende April 2009 starten wird, steht ganz im Zeichen des 20. Jahrestages der Friedlichen Revolution.

Mit dem Kampagnenjahr will die EKM nicht nur daran erinnern, dass Christinnen und Christen eine wichtige Rolle bei dieser Revolution spielten, sondern vor allem auch der mancherorts eingezogenen Resignation entgegentreten. "Mit der Kampagne wollen wir anregen, von den Erinnerungen aus (heilsame) Unruhe zu stiften und zu ermutigen: Runter vom Sofa und Einmischen in die Brennpunkte unserer Tage. Es gilt, die Gestaltungsund Veränderungskraft neu zu wecken. Reine Nostalgie wird uns nicht weiterbringen", so beschreibt Ralf- Uwe Beck, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der EKM, die Idee hinter der Kampagne.

Zu diesem Zweck fördert die EKM die öffentliche Erinnerungskultur der Kirchengemeinden und Kirchenkreise zur Friedlichen Revolution des Jahres 1989, um Unruhe zu stiften und Mut zu machen und die im christlichen Glauben begründete Gestaltungsund Veränderungskraft neu zu wecken.

Die bis Weihnachten 2009 anhaltende Kampagne wird einen Schwerpunkt im Oktober 2009 haben: Hier sollen auf dem gesamten Gebiet der EKM, welches Thüringen, Sachsen-Anhalt und Teile Sachsens sowie Brandenburgs umfasst, die Kirchengemeinden dafür gewonnen werden, flächendeckend Montagsgebete anzubieten. Zudem soll im Zuge der Kampagne zur aktiven Teilnahme an der Demokratie aufgerufen werden. Auch die Anregung zu Begegnung zwischen Partnergemeinde aus Ost und West haben sich die Kampagneverantwortlichen auf das Programm geschrieben.

Weitere Informationen zum Projekt "1989- 2009 I Gesegnete Unruhe" unter: www.ekmd.de/ aktuellpresse/ projekteaktionen/16091.html[www.ekmd.de]

Quelle: Newsletter der Stiftung Aufarbeitung

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