Die DDR im Film

26.03.2009: Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung über die DDR im neuen deutschen Kino

Ralf Schenk, freier Autor und Filmpublizist, hat für die Bundeszentrale für politische Bildung ein Dossier zum Thema "Die DDR-Vergangenheit und ihre Widerspiegelung in neuen deutschen Filmen" verfasst.

Auszug:

Actionfilm, Lustspiel, Drama, psychologischer Krimi, Agenten-, Liebes- und Heimatfilm - das Erbe der DDR taugt nahezu für alle Kinogenres. Es scheint, als ob das neue deutsche Kino einer Anregung des Autors Thomas Brussig folgt, der dafür plädiert, das verschwundene Halbland für die Leinwand nicht so zu erzählen, "wie es wirklich war", sondern die Besonderheiten, Einmaligkeiten und Absurditäten der DDR als Anlass für pralle Genrefilme zu nutzen. Kino, so Brussig, sei weniger für eine differenzierte, historisch gerechte Sicht zuständig als für Tränen des Lachens und des Weinens. Das Erzählen für die große Leinwand würde erst schön durch Dramatisierungen, Zuspitzungen, Verkürzungen und Verfälschungen. "Die DDR ist ein Geschenk, das uns die Geschichte gemacht hat, und das die Filmemacher mit Stil annehmen sollten", wie Brussig in einer öffentlichen Diskussion im Januar 2008 in Berlin postulierte.

Das ganze Dossier gibt es unter diesem Link: www.bpb.de.

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